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Evil Forces

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Evil Forces

Beitragvon Lantaris » 30. Dez 2009, 13:06

Folgende Geschichte stammt von unserem User Galerion:

Evil Forces
Ihr habt die Geschichte schon vielleicht wo anders gelesen, aber hier nochmal:

Evil Forces

Mit seiner blutüberströmten Hand schlug er hastig auf das Schloss in der Halterung ein. Die tiefe Schnittwunde auf dem Handrücken liess sein Gesicht dabei vor Schmerz verzerren, doch er biss die Zähne zusammen.Endlich, der lange Kampf um das Vordringen fand ein Ende als das morsche Schloss in zwei Hälften zerbrach. Die Tür lies sich nun öffnen und Erleichterung trat in sein Gesicht.
Er trat hastig über die Türschwelle und rannte einen langen breiten Gang entlang. Er wusste dass ihn etwas verfolgte, doch er wagte es nicht einen Blick zurück zu werfen. Sein Herz pochte kräftig in seiner Brust. Schweiß rann ihm über Stirn und Augen. Die Angst, vor dem was ihm dicht auf den Fersen war, verlieh ihm ungeahnte Kräfte, trotz der Aufregung und der Strapaze. Doch der Gang schien kein Ende zu nehmen. Lange würde er dieses Tempo nicht mehr durchhalten können. Sein Atem flog.
Nach einigen Abzweigungen befand er sich plötzlich in einem großen Raum, in dem sich mehrere runde Säulen befanden. Sie waren breit genug, um sich mühelos dahinter zu verstecken und und einige Minuten auszuharren. Der Mann trat hinter eine der Säulen und presste seinen Rücken dicht an das kalte raue Gestein. Er lauschte angespannt.
Es dauerte nicht lange bis die lauten, stampfenden Schritte seines Verfolgers zu hören waren. Sie kamen näher und näher. Der Mann versuchte seinen Atem zu zügeln in der Hoffnung dass er nicht zu hören war, was ihm nur leidlich gelang. Seine brennenden Lungen schrien nach dem langen Lauf nach Luft. Die Schritte verstummten, stattdessen stieg ihm ein gräßlicher verfaulender Geruch in die Nase. Ein raues tiefes Atmen drang an seine Ohren. Er wagte es nicht seinen Kopf zu bewegen, sondern starrte geradeaus.

Er schloß seine Augen und betete. Nach einer halben Ewigkeit, wie es ihm erschien, verflüchtigte sich der penetrante Geruch. Er hörte Schritte die sich entfernten und öffnete seine Augen wieder. Noch immer vor Angst erfüllt wagte er nun einen Blick zum Ausgang des Raumes und sah das Monster. Tatsächlich, es machte sich davon. Er verharrte noch einige Minuten hinter der Säule. Schließlich hatte sich sein Herzschlag etwas beruhigt. Er wischte sich den Staub von den Schultern seiner schwarzen Lederuniform die mit einem sternenförmigen Symbol in Weiß verziert waren. Dann endlich trat er hinter der Säule hervor und blickte zum Ausgang. Er beschloss, dem Monster zu folgen denn zurück wollte er auf keinen Fall, und der Ausgang den das Monster genommen hatte, war der einzige Weg hier raus.
Wenig später befand er sich wieder in einem Gang. Von dem Monster war weit und breit nichts mehr zu sehen. Laut seinem Kenntnisstand hatte er es nicht mehr weit bis zum angestrebten Ziel. Endlich kam er zu der verschlossenen Eingangstür die er gesucht hatte. Neben der Tür befand sich ein Schalter. Er betätigte ihn und die Tür öffnete sich mit einem lauten metallischen Geräusch. Angestrengt blickte er mit zusammengekniffenen Augen in den dahinterliegenden Bereich, konnte jedoch absolut nichts erkennen.Es gab kein Tageslicht geschweige denn frische Luft, es war stockfinster und man konnte nicht einmal die Hand vor Augen sehen. Er dachte daran, das Licht seines Pip Boy zu verwenden, doch er wollte es vermeiden zu viel Aufmerksamkeit zu erregen. Auf der anderen Seite konnte er sich auch schlecht im Dunkeln vorantasten. Also schaltete er doch das Licht des Pip Boy an und versuchte es zu bündeln um damit die Wände zu beleuchten. Er drehte sich im Kreis und strahlte mit dem Licht die Wände an. Als er sich schon fast einmal um die eigene Achse gedreht hatte, blickte er plötzlich in die abgrundtief hässliche Fratze der Kreatur. Sie stand nur wenige Zentimeter vor ihm, hinter der Kreatur befand sich die eigentliche Eingangstüre. Doch das war jetzt ohne belang. Der Soldat wurde kreidebleich und seine Gesichtszüge entgleisten. Er wollte den Mund zu einem Schrei öffnen, doch nicht mal das gelang ihm vor eiseskaltem Schrecken der durch seine Glieder jagte. Zu allem überflut erlosch auch noch das Licht des PipBoy und es wurde stockdunkel. Der Mann spürte nur noch wie die Monstrosität mit einer riesigen Pranke seine Kehle ergriff. Er wurde in die Luft gehoben und dann hörte er das hässliche Knacken als die Kreatur zudrückte und ihm das Genick brach. Achtlos lies das Monster ihn fallen und sein Körper schlug dumpf auf dem harten Boden auf.

Das Monster drehte sich um und verschwand. Sein Interesse an dem Eindringling war erloschen ...

Mit zusammenarbeit von Lantaris und mir.
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